Best Practice Dinner: Holacracy in der Praxis

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Was braucht es für einen spannenden Abend? Eine schöne Location, leckeres Essen und spannende Gesprächspartner. Letzten Dienstag wurde dies für uns „Purple Squirrels“ dank toller Hosts (Dank an Dajana Günther und ihr Team von Trifork), phantastischer Köche und Servicekräfte von Berlin Cuisine und der Offenheit von Elena Lange von EMPAUA genau das: ein spannender Abend. Das Thema? Holacracy – was steckt dahinter und was bedeutet dies in der täglichen HR-Arbeit.

Die größten Unterschiede finden sich im Verständnis von Stellenprofilen und Organisationsprozessen: Jeder im Team kann verschiedene Rollen haben mit klaren aber auch durchaus unterschiedlichen Aufgabeninhalten. So besteht die Möglichkeit für jeden, interdisziplinär zu arbeiten und verschiedene Talente und Erfahrungen einzubringen. Die Regeln für Abstimmungsprozesse, Meetings und Bewertung von Ideen sind klar definiert und in Form von Handouts für jeden greifbar. Ziele in Form von OKRs werden gemeinsam definiert und sind für alle ebenso transparent wie Gehälter. Elena nennt diese Regeln und klaren Strukturen „Betriebssystem für holokratische Unternehmen“. Die Basis so eines „Betriebs“ und dessen System muss vor allem eines sein: Großes Vertrauen, Offenheit und Selbstreflektion. Umso wichtiger ist also die passende Auswahl an neuen Teammitgliedern. Und genau das ist auch die größte Herausforderung: Bei schnellem Wachstum dennoch alle neuen Teammitgliedern gut zu integrieren und in das neue System umzustellen. Fazit für mich: Holocracy bietet ein klares Regel-Set in Rahmen dessen viel Raum für jeden Einzelnen ist sich mit unterschiedlichsten Stärken und Talenten einzubringen, Verantwortung zu übernehmen und seinen Arbeitsalltag selbst individuell zu gestalten.

Es bleibt spannend zu sehen, welche Unternehmen es langfristig schaffen, diese Form der Organisation beizubehalten und sich erfolgreich weiterzuentwickeln. Herzlichen Dank an Elena für das Best Practice Sharing!